Gras
Frisches Gras ist das natürlichste Futter für Pferde: wasserreich, faserreich und die Basis des Weidegangs.
Allgemeine Informationen, keine individuelle Fütterungs- oder Rationsberatung. Frag für dein Pferd deinen Tierarzt oder einen Ernährungsberater.

Wie funktioniert das?
Frisches Gras enthält viel Wasser; es besteht nur zu etwa 15 bis 30 Prozent aus Trockensubstanz, gegenüber 85 Prozent oder mehr bei Heu. Der Zuckergehalt von Gras schwankt stark. Er ist meist am frühen Morgen am niedrigsten und an einem sonnigen Nachmittag am höchsten, und er ist in der Regel während des Frühjahrs- und Herbstwachstums höher. Wetter und Jahreszeit bestimmen also mit, wie zuckerreich das Gras zu einem bestimmten Zeitpunkt ist.
Warum es wichtig ist
Weil Gras so wasserreich ist, frisst ein Pferd große Mengen davon, um seinen Faserbedarf zu decken. Die wechselnden Zuckergehalte machen den Weidegang zudem zu etwas, mit dem man bewusst umgehen sollte, gerade bei Ponys und empfindlichen Pferden.
Häufige Irrtümer
- Früh am Morgen zu grasen ist nicht automatisch sicher: Nach einer kalten, klaren Nacht kann der Zuckergehalt trotzdem hoch bleiben.
- Mehr Weidegang ist nicht immer besser; für manche Pferde ist ein begrenzter oder kontrollierter Weidegang gesünder.
Worauf du achten solltest
Zuckerreiches Gras ist ein anerkannter Risikofaktor für weidebedingte Hufrehe (Laminitis), vor allem bei Ponys und Pferden mit einem Stoffwechselproblem. Dies ist eine Weiterverweisung, kein Behandlungsrat: Besprich mit deinem Tierarzt einen sicheren Weidegang.
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Quellen: Kentucky Equine Research · Kentucky Equine Research · Rutgers NJAES.