Bandagen
Bandagen sind Wickel um den Unterschenkel, für die Arbeit oder für die Ruhe im Stall.

Wozu dient es?
Es gibt Arbeits- oder Polobandagen, die unter dem Sattel für Schutz und etwas Halt getragen werden, und Stall- oder Ruhebandagen, die in Ruhe getragen werden, um die Beine sauber zu halten, etwas Halt zu geben und Schwellungen zu begrenzen.
Wie ist es gemacht?
Ein fester oder dehnbarer Streifen, den du gleichmäßig über eine Unterlage wickelst, wobei jede Wicklung etwa die Hälfte überlappt und die Unterlage glatt und ohne Falten liegt.
Wann verwendest du es?
Polobandagen bei der Dressurarbeit; Stallbandagen nachts, beim Transport oder zur Unterstützung. Verwende nur Bandagen, die für den Zweck gemacht sind.
Worauf achtest du bei der Passform?
Wickle gleichmäßig und nicht zu eng; du solltest etwa zwei Finger darunter schieben können.
Verwende immer eine glatte Unterlage, damit sich der Druck verteilt.
Lass die Bandage nicht über die Unterlage hinausragen.
Zu beachten
Eine falsch angelegte Bandage, zu eng oder mit ungleichmäßigem Druck, kann die Durchblutung behindern und Sehnen und Weichteile beschädigen, bis hin zu einer Sehnenverletzung. Lerne das Bandagieren deshalb in der Praxis, unter Anleitung eines Tierarztes oder einer erfahrenen Person, und nicht nur aus einer Zeichnung. Dies ist keine eigenständige Schritt-für-Schritt-Anleitung für Anfänger.
Womit wird es verwechselt?
- Bandagierunterlagen
Die Unterlagen sind die Schicht darunter; die Bandage ist der Wickel, der darüber kommt.
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Quellen: Federation Equestre Internationale (FEI) · American Quarter Horse Association (AQHA) · The Horse. Beschreibend und lehrreich, kein Ersatz für die Beratung durch einen Tierarzt oder Ausbilder.